DAS LTE NETZ (4G) DER GRÖSTEN ANBIETER

WIE IST DIE LTE (4G) VERFÜGBARKEIT?

LTE Netzabdeckung prüfen  Tarifvergleich

Surfsticks, Handys und andere Geräte

Es gibt heutzutage schon einige Geräte, die die neue Netzgeneration unterstützen. Zu Beginn waren es die Router, Surf-Sticks und Modems, die ausschließlich für die stationäre Nutzung in den eigenen vier Wänden benutzt wurden. Nun gibt es auch Tablets, Notebooks und Smartphones, die die LTE-Technologie unterstützen.

LTE Netzabdeckung (4G)

Mittels „Long Term Evolution“ – besser bekannt als LTE – können Daten in Funknetzen übertragen werden, wobei eine Datenrate von bis zu 375 Mbit/s möglich ist. Benutzer können daher im eigenen Zuhause, also mit ihrem Computer, aber auch unterwegs, so mit ihrem Tablet oder Smartphone, turboschnell im Internet surfen. Auf der Homepage von LTE findet sich eine Abdeckungskarte, auf der Sie erkennen können, wo LTE, 2G, 3G und UMTS zur Verfügung stehen. Bei der Abdeckungskarte handelt es sich um keine Computerberechnung. Die Karte zeigt Tausende von Nutzer, die die LTE Map-App nutzen, sodass eine Vermessung an den tatsächlichen Endgeräten vorgenommen werden konnte. Das heißt, dass die Karte die tatsächliche LTE-Abdeckung Deutschlands zeigt.

Die Karte gibt Ihnen nicht nur einen Überblick über die aktuelle LTE-Abdeckung, auf der Karte erhalten Sie auch Informationen zu den jeweiligen Signalstärken. Zudem werden auch die 2G- und 3G-Abdeckungen der unterschiedlichen Mobilfunkanbieter angezeigt, sofern diese noch keine LTE-Technologie zur Verfügung stellen. Zu beachten ist, dass die Karte keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Regionen, in denen keine 2G-, 3G- oder 4G-Abdeckungen vorliegen, wurden noch nicht gemessen – das bedeutet aber nicht, dass es hier kein Netz gibt.

Wie schnell ist LTE tatsächlich?

Mit LTE kann ein Vielfaches der UMTS-Geschwindigkeit erzielt werden. So sind Downloads bis 375 Mbit/s möglich. Vor allem profitieren die Nutzer im ländlichen Raum; bislang waren sie – aufgrund der fehlenden DSL-Anschlüsse – benachteiligt, können nun aber die neue Technologie zu 100 Prozent nutzen.

Mit LTE soll nun der endgültige Durchbruch des mobilen Internets erfolgen. LTE ist schneller als UMTS, preiswerter als UMTS und auch flächendeckender verfügbar als UMTS. In den letzten Jahren gab es erhebliche Veränderungen und Verbesserungen

Signal

2006: HSDPA

  • Download: 14,4 Mbit/s
  • Upload: 384 Kbit/s
  • MHz: 5

2007: HSDPA/HSUPA

  • Download: 14,4 Mbit/s
  • Upload: 5,67 Mbit/s
  • MHz: 5

2008: HSPA+

  • Download: 28 Mbit/s
  • Upload: 11,5 Mbit/s
  • MHz: 5

2010: LTE

  • Download: 100 Mbit/s
  • Upload: 50 Mbit/s
  • MHz: 20

Die Historie des Ausbaus

Im April 2010 fanden die Versteigerungen der LTE-Frequenzen statt. Zu der Versteigerung waren die vier größten Anbieter zugelassen: Vodafone, o2, E-Plus und die Telekom. Die Versteigerung war – verglichen mit der UMTS-Versteigerung – wesentlich günstiger; schlussendlich verschlang die damalige UMTS-Versteigerung 50 Milliarden Euro. Nach dem Startschuss sollte dann alles so schnell wie möglich über die Bühne gehen: Das Ziel, dass die Bundesrepublik flächendeckend mit dem Netz versorgt werden sollte, wurde erreicht – heute sind die Auflagen der Bundesnetzagentur zu 100 Prozent erfüllt. Die Bundesnetzagentur schrieb den Anbietern vor, dass zuerst die ländlichen Gebiete, die keinen DSL-Anschluss hatten, versorgt werden müssten. Erst dann, als die erste Prämisse erfüllt war, durften die Anbieter das LTE-Netz auch in den Städten anbieten.

Der direkte Vergleich mit der UMTS-Technik

UMTS wurde in den letzten Jahren von Vodafone, o2, E-Plus und der Telekom ausgebaut; vorwiegend wird UMTS in den städtischen Gebieten angeboten. Die durchschnittliche Geschwindigkeit, die derzeit etwa im Großraum München erzielt wird, liegt bei rund 5 Mbit/s (Download). Für die Ermittlung wurde ein HTC Touch HD mit o2 UMTS-Flatrate genutzt. Das Problem ist jedoch, dass das UMTS-Netz in einigen Städten bereits überlastet ist. Vor allem ist es der anhaltende Smartphone-Trend, der die UMTS-Netze extrem belastet, sodass die Datenraten sinken.

Welche Anbieter nutzen LTE (4G) Technik?

Mit unserem Tarifrechner finden Sie die günstigsten Tarife im LTE (4G) Netz

Welche Vorteile genießen Sie durch die LTE-Technik?

Man kann, aufgrund günstigeren Lizenzen und auch der Realisierung des LTE-Netzes, davon ausgehen, dass die Datentarife demnächst noch günstiger werden. Entscheiden Sie sich für eine LTE-Flatrate, müssen Sie mit monatlichen Kosten zwischen 20 Euro und 60 Euro rechnen. Der Vorteil ist, dass die Technologie nicht nur im ländlichen Raum zur Verfügung steht, sondern auch eine höhere Übertragungsrate als UMTS aufweist. Jedoch müssen Sie berücksichtigen, dass die Tarife zwar keine zeitliche Begrenzung haben, aber ein „Inklusiv-Volumen“ beinhalten – ist das Volumen verbraucht, wird die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau gedrosselt. Das bedeutet: Haben Sie ein Inklusiv-Volumen von 1,5 GB, können Sie – bis Sie das Datenvolumen erreicht haben – die volle LTE-Geschwindigkeit nutzen. Haben Sie das Datenvolumen erreicht, wird die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau gedrosselt.

LTE in der Praxis

Sie suchen einen DSL-Ersatz und interessieren sich für einen LTE-Tarif? Sie möchten Ihren Laptop oder PC mit LTE versorgen? Es gibt zahlreiche Anbieter, die einen LTE-Tarif anbieten – führen Sie im Vorfeld einen Vergleich durch, damit Sie in Erfahrung bringen können, welcher Anbieter das beste Angebot hat.Für Notebook und Tablet steht der LTE-Surfstick zur Verfügung. So können Sie auch turboschnell das mobile Internet nutzen! Führen Sie auch hier einen Vergleich durch, damit Sie am Ende das beste Angebot finden. Sie interessieren sich für einen neuen Smartphone-Tarif? Welche Mobilfunkanbieter werben mit dem LTE-Netz? Welche Tarife sind besonders günstig? Auf den Seiten der Mobilfunkanbieter erhalten Sie Informationen zu den derzeit gültigen Tarifen.
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