DAS VODAFONE D2 NETZ

WIE IST DIE D2 NETZABDECKUNG?

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Der ewige Zweite: Vodafone ist und bleibt ein solides Mobilfunknetz

Vodafone ist schon seit Jahren für sein sehr gutes Mobilfunknetz bekannt. Doch die letzten Testergebnisse haben gezeigt, dass die Qualität bereits nachgelassen hat; Vodafone bleibt – im direkten Vergleich mit den andere Anbietern – der ewige Zweite, da sich der Anbieter nicht gegen die Telekom durchsetzen kann.

Die Netzabdeckung im Detail

Vodafone bietet, nach der Telekom, die beste Netzabdeckung an. Jedoch muss erwähnt werden, dass der Netzausbau nicht überall weit fortgeschritten ist – so gibt es Orte und Regionen, in denen noch Nachholbedarf besteht. Aus diesem Grund hat Vodafone eine Netzabdeckungskarte hochgeladen, sodass die Kunden einen relativ schnellen Überblick bekommen, ob in ihrer Region eine ausreichende Netzabdeckung besteht oder nicht.

Auf der Netzabdeckungskarte wird zwischen GSM, UMTS und LTE unterschieden. Bei LTE, auch unter 4G bekannt, nimmt Vodafone noch eine weitere Unterteilung vor, sodass auf der Karte die LTE-Werte innerhalb und außerhalb von Gebäuden angezeigt werden. Zu beachten ist, dass die Karte aber keinen tatsächlichen Praxistest ersetzt. Es kann nämlich, aufgrund von Decken und Wänden, zu erheblichen Abweichungen in den Gebäuden kommen.

Vodafone punktet beim Datentransfer

Vodafone bleibt – auch was das Surfen im Web betrifft – der ewige Zweite. Positiv sind jedoch die durchschnittlichen Transferraten der Downloads – diese liegen bei 25,3 Mbit/s. Die Downloads liegen bei durchschnittlich 4,17 Mbit/s. Ein ähnliches Ergebnis wird auch bei den Uploads erzielt. Die Erfolgsquote für Up- und Downloads beläuft sich auf 95,7 Prozent – somit liegt Vodafone knapp hinter der Telekom. Fast alle Datentransfers starten problemlos und sind zudem auch frei von Unterbrechungen. Des Weiteren kann Vodafone mit Stabilität punkten – so kommt zu keinem plötzlich Abfall der Datenraten. Beim Abruf von Webseiten kann Vodafone ebenfalls überzeugen – hier liegt der Anbieter sogar vor der Telekom.

Signal

Vodafone fällt aber, wenn unter schwierigen Verhältnissen gesurft wird, wie etwa im Zug, zurück. Im Zug liegen die Erfolgsquoten zwischen 77 Prozent und 80 Prozent. Dasselbe gilt auch für Up- und auch Downloads und beim Aufruf von Webseiten. Die Telekom kann bei denselben Umständen eine Erfolgsquote von 90 Prozent vorweisen – Vodafone erreicht hier gerade einmal eine Quote von 80 Prozent. Beim Websurfen erreicht die Telekom einen Wert von 70,7 Prozent – Vodafone erreicht eine Quote von 57,5 Prozent.

In den Kleinstädten schrumpfen die Übertragungsraten bei den Providern, wobei das Vodafone-Netz – im Download – 23 Mbit/s erreicht. Minuspunkte gibt es jedoch für die Tatsache, dass der LTE-Anteil gesunken ist – bei der Telekom konnte der LTE-Anteil gehalten werden. In den Großstädten wurde eine LTE-Abdeckung von 97 Prozent erzielt, in den kleineren Städten besteht eine LTE-Abdeckung von rund 80 Prozent.

Welche Anbieter nutzen das Vodafone D2 Netz?

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Vodafone überzeugt beim Handy-zu-Handy-Telefonat

Natürlich ist es bei der Telefonie besonders wichtig, wie gut die Handy-zu-Handy-Verbindung funktioniert. Dabei ist die Rufaufbauzeit von Bedeutung, die durch die LTE-Technologie jedoch verlängert wurde. Im Schnitt kommt es bei Vodafone nach 9,3 Sekunden zu einer Gesprächsverbindung – das ist, verglichen mit den anderen Anbietern, die schnellste Verbindungsaufbauzeit. Der Rufaufbau dauert nur länger, wenn das Handy im LTE-Netz ist. Dies deshalb, da das Handy zu einer anderen Verbindungstechnik wechseln muss. Hier spricht man vom sogenannten „Circuit Switched Fallback“-Verfahren – das Verfahren sorgt aber für eine kaum spürbare Verlängerung der Verbindungsaufbauzeit.

Die Fehlerquote beläuft sich auf 2,75 Prozent. Ein guter Wert, der jedoch von der Telekom getoppt wird – die Fehlerquote beläuft sich bei der Telekom auf gerade einmal 2 Prozent. Jedoch sind die Unterschiede, die es im Netz von Vodafone gibt, erstaunlich: Während in Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß in Großstädten ein Wert von 93,4 Prozent erreicht wird, liegt der Netzanbieter bei Stadtfahren im Auto sogar hinter der Telekom; die Telekom erzielt eine Quote von 91,5 Prozent. Auf der Autobahn, am Land oder im Zug fällt Vodafone aber wieder deutlich zurück – hier befindet sich Vodafone auf o2-Niveau. Mit HD-Voice erreicht Vodafone gerade einmal einen Anteil von 77,2 Prozent. Hier liegt man zwar deutlich vor o2, befindet sich aber hinter E-Plus.

Vodafone ist und bleibt ein solides Mobilfunknetz

Auch dieses Jahr kämpfen Vodafone und die Telekom um den ersten Platz. Doch – wie letztes Jahr – muss sich Vodafone abermals geschlagen geben. Aber auch wenn Vodafone hinter der Telekom bleibt, hält der Anbieter o2, die Telefónica-Tochter, noch immer auf Abstand. Im Test überzeugt Vodafone zwar bei der LTE-Abdeckung, muss aber auf die beiden Konkurrenten – Telekom und o2 – achten; jene kommen, aufgrund des ständigen LTE-Netzausbaus, immer näher. Zudem muss sich Vodafone auch Gedanken über den Kundenstamm machen – jener ist auf das Niveau des Jahres 2006 gesunken. Die Konkurrenz, das zeigen die veröffentlichen Zahlen, konnte sich in den letzten Jahren über zahlreiche neue Kunden und abgeschlossene Mobilfunkverträge freuen. Der Hintergrund, warum immer mehr Menschen Vodafone den Rücken kehren und zu o2 oder zu der Telekom gehen, ist unklar. An der Netzqualität kann es nicht liegen. Auch wenn Vodafone – im direkten Vergleich zur Telekom – schlechter abschneidet, handelt es sich in Wahrheit um einen ausgesprochen moderaten Abstand. Zudem überzeugt Vodafone bei der Telefonie; hier konnte sich der Mobilfunkanbieter extrem verbessern. Für das Websurfen muss sich Vodafone aber immer wieder mit Kritik auseinandersetzen – in diesem Bereich überzeugt der Anbieter nämlich gar nicht.

Vodafone ist schon seit Jahren für sein sehr gutes Mobilfunknetz bekannt. Doch die letzten Testergebnisse haben gezeigt, dass die Qualität bereits nachgelassen hat; Vodafone bleibt – im direkten Vergleich mit den andere Anbietern – der ewige Zweite, da sich der Anbieter nicht gegen die Telekom durchsetzen kann. Vodafone überzeugt jedoch mit der besten LTE-Verfügbarkeit, wobei das nicht überrascht – laut eigenen Angaben werden – pro Jahr – Milliarden in den LTE-Ausbau investiert. Doch die Konkurrenten holen auf, sodass der Abstand – bezugnehmend auf die LTE-Verfügbarkeit – immer geringer wird. Auch wenn Vodafone Schwächen hat, ist der zweite Platz – hinter der Telekom – durchaus gerechtfertigt. Vor allem ist der Abstand zur Telekom derart gering, dass vielleicht schon nächstes Jahr der Sieg gegen den scheinbar übermächtigen Konkurrenten gelingen kann.
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